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NEUE INFORMATION

10/2020

Wechselkurs

Wechselkurs: 1 Euro = 423,61 Zim-Dollar, 1 US$ = 361,90 Zim-Dollar
Siehe Kommentare unten: “Allgemeine Lage”, “Geldwechsel & Währung”.

09/2020

Hwange NP und Zambezi NP

Im Hwange Nationalpark (Deka, Sinamatella) und im Zambezi Nationalpark (Chamabonda-Area) wurden Solaranlagen und -pumpen an den Wasserlöchern gestohlen, diese konnten aber durch Naturschutzorganisationen wieder ersetzt und die Schäden repariert werden.

09/2020

Fortschritt bei den Landenteignungen

Gute Nachrichten gibt es in Sachen Landenteignungen: Die mehr als 3500 weißen Farmer, die in den Jahren 2000–2003 brutal enteignet wurde, sollen mit je ca. 850 000 Euro entschädigt werden, wie der zimbabwischen Präsident Mnangagwa und die Bauervereinigung CFU vereinbart haben. Beide Seiten sprechen von einem „historischen Ereignis“. Unklar bleibt zur Stunde noch, woher das Land diese Summen nehmen wird.

09/2020

Corona-Info

Corona führt in Zimbabwe zu noch mehr Einschränkungen der individuellen Bewegungsfreiheit und wird politisch gegen die Opposition ausgenutzt (seit dem Ausbruch der Pandemie wurden mehr als 105 000 Menschen vorübergehend inhaftiert). Die Wirtschaft liegt am Boden, die Arbeitslosigkeit ist immens hoch. Lebensmittel, internationale Güter und Treibstoff sind erhältlich, sofern man über Devisen verfügt (was wiederum nicht legal ist). Seit dem 30. März 2020 gilt eine Ausgangssperre, und nur systemrelevante Berufsgruppen dürfen noch zur Arbeit gehen. Die Einreise von Ausländern ist eingeschränkt möglich, doch werden Einreisende in einer staatlichen Einrichtung für 21 Tage unter Quarantäne gestellt. Die Region an den Viktoriafällen gilt offiziell als wieder geöffnet für den Tourismus, was immer das genau bedeuten mag.

04/2020

Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat das Reisen weltweit stillgelegt. Derzeit ist nicht vorhersehbar, wann sich die Lage bessern bzw. normalisieren wird.

01/2020

Save Valley Conservancy

Die größte Tierumsiedlung innerhalb Zimbabwes: Die dramatische Dürre des Jahres 2019 erfordert riesige Anstrengungen zur Rettung der leidenden Wildtiere in besonders betroffenen Gebieten. Allein aus der trockenen Save Valley Conservancy werden derzeit 600 Elefanten, 2000 Impalas, 50 Büffel, 40 Giraffen, zwei Löwen- und ein Wildhundrudel in andere Gebiete des Landes überführt.

01/2020

Gonarezhou Nationalpark

Im Gonarezhou NP wurde im Dezember eine neue Brücke über den Runde River eröffnet. Die neue Brücke („Rainbow Causeway“) befindet sich direkt nach dem Parkeingang in die Save-Runde-Region.

01/2020

Neue Geldnoten und Münzen

Zimbabwe hat im November neue Geldnoten und Münzen herausgegeben.
Neu ist jetzt eine 2-Dollar-Münze.

11/2019

Matusadona Nationalpark

Gute Neuigkeiten gibt es aktuell für diesen vernachlässigten Park: Die finanzstarke und sehr erfolgreiche NGO African Parks (AP) übernimmt für die nächsten zwanzig Jahre das Management dieses Nationalparks. Dies wird das erste Engagement von African Parks in Zimbabwe. Derzeit sind die Zufahrtsstraßen und Camps noch desolat und wenige Wildtiere zu sehen. Dies wird sich erfahrungsgemäß durch die Präsenz von African Parks bald ändern.

11/2019

Chizarira Nationalpark

Hier sind die NGOs bereits erfolgreich. Die Zufahrt in den Park wurde gut ausgebaut, zahlreiche Scouts patrouillieren in der Wildnis, und auf Pirschfahrten lassen sich inzwischen wieder zahlreiche Antilopen und sogar Löwen entdecken.

11/2019

Matobo Nationalpark

Die alte Zufahrt zur Bambata Cave und ihren gut erhaltenen Felsmalereien ist nicht mehr befahrbar. Die Höhle ist jetzt nur noch über den Whovie Game Park zugänglich. Über den Nyati Loop erreicht man die 1 km lange Stichzufahrt und muss dann noch ca. 30 Min. zu Fuß gehen.

11/2019

Elefantensterben durch Dürre im Südlichen Afrika

Die schlimmste Dürre seit zwanzig Jahren hat das wirtschaftlich am Boden liegende Land schwer getroffen. In den Nationalparks verhungern Wildtiere; allein im Hwange NP und im Mana Pools NP, wo bereits die Lagunen austrocknen, sind mehr als 70 Elefanten verendet. Die NGO Animal Welfare Zimbabwe versorgte Mana Pools nun mit Tausenden Heuballen, um Schlimmeres zu verhindern.

11/2019

Allgemeine Lage

Nach wie vor sind die Polizeikontrollen moderat und überwiegend freundlich. Stromausfälle sind inzwischen die absolute Regel, und die staatliche Trinkwasserversorgung ist zusammengebrochen. Was das Bezahlen und den Geldwechsel angeht, ist die Situation unverändert chaotisch und uneinheitlich. Kreditkarten werden in manchen Geschäften akzeptiert, Bargeld ist sehr knapp. Weiterhin sind landesweit Benzin und Diesel knapp und schwer zu bekommen (mit US-Dollar aber etwas leichter). Die Bevölkerung ist Reisenden gegenüber sehr freundlich und hilfsbereit, dennoch gilt es wegen der sozialen und wirtschaftlichen Spannungen größere Menschenansammlungen zu meiden und nur tagsüber unterwegs zu sein.

08/2019

Info

Soeben erschienen zwei aktuelle Neuauflagen:

Reiseführer “Reisen in Zimbabwe” (5. Auflage 2019/2020)

“Regionalführer Zimbabwe: Viktoriafälle und Umgebung” (4. Auflage 2019/2020)
 
Alle nachfolgenden News dieser Seite sind - neben vielen weiteren Neuigkeiten und Erweiterungen - in den neuen Reiseführern enthalten.

08/2019

Geldwechsel & Währung

Am 24. Juni führte die Regierung völlig überraschend als Landeswährung anstelle der bisher verwendeten US-Dollar einen neuen Zimbabwe-Dollar ein, den es allerdings noch nicht gibt. Seither herrscht eine große Unsicherheit über die Zahlungsmodalitäten. Bislang sind weiterhin Schuldscheine, sog. Bond Notes, im Umlauf; die Banken wechseln etwa 9 Bonds für 1 US-Dollar. Es existiert ein (illegaler) Schwarzmarkt, die Polizei geht vehement dagegen vor. Im ganzen Land besteht großer Bargeldmangel. Internationale Kreditkarten sind kaum noch verwendbar, am ehesten noch VISA-Karten. Offiziell dürfen ausländische Währungen nicht mehr für Zahlungen verwendet werden. Die Geschäfte im Land verhalten sich uneinheitlich; manche nehmen trotz des Verbots US-Dollar an, andere nicht. Bitte beachten Sie auch die Einschätzungen des Auswärtigen Amts:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/simbabwesicherheit/20894
 

08/2019

Treibstoff

Die Treibstoffversorgung hat sich deutlich verschlechtert, viele Tankstellen sind trocken, und wo Benzin oder Diesel vorrätig sind, bilden sich sehr lange Warteschlangen. Der Liter Diesel kostet ca. 7,20 Bonds.

05/2019

Geldwechsel & Währung

Seit 21.02.19 ist in Zimbabwe die neue Währung RTGS-Dollar in Kraft, deren Wert offiziell bei 1 RTGS-Dollar = 0.40 US-Dollar liegt, auf dem Schwarzmarkt jedoch deutlich schwächer rangiert.

05/2019

Geldwechsel & Währung

Wie bereits berichtet verloren die sog. „Bond Noten“ (Schuldscheine) zuletzt immer stärker an Wert. Im Februar 2019 folgte deren Abwertung durch die Zentralbank, wodurch faktisch eine neue Währung, RTGS-Dollar genannt, eingeführt wurde, deren Wert offiziell bei 1 RTGS-Dollar = 0.40 US-Dollar liegt. Auch dieser RTGS-Dollar steht unter Druck. Derzeit liegt der Wert eines US-Dollar bei 4,50 bis 4,90 RTGS-Dollar. Ausgezeichnet werden die allermeisten Produkte in RTGS-Dollar. Zahlt man in US-Dollar, ist es wichtig und gängig, entsprechend weniger zu bezahlen. Dies gilt besonders auch für Tankstellen, Restaurants, Supermärkte. Da es leicht zu Verwechslungen oder Täuschung kommen kann, weil sowohl US-Dollar als auch die RTGS-Dollar mit „$“ bezeichnet werden, sollte man mit Kreditkartenzahlungen vorsichtig sein.

05/2019

Allgemeine Lage

Nach wie vor sind die Polizeikontrollen moderat und überwiegend freundlich.

05/2019

Treibstoff

Die Städte sind relativ gut versorgt, auf dem Land haben die Tankstellen Engpässe. Dort bilden sich oft lange Warteschlangen. Manche Tankstellen geben nur gegen US-Dollar Sprit aus (ca. 1,50 US$/Liter).

04/2019

Flutkatastrophe nach Zyklon Idai

Flutkatastrophe im Südosten Afrikas: Zyklon Idai verursachte am 14. und 15. März 2019 eine verheerende Flutkatastrophe in Mosambik in den Provinzen Sofala, Manica und Tete sowie in Teilen Südmalawis und im Osten Zimbabwes. Die Hafenstadt Beira gilt als bis zu 90 % zerstört, riesige Landstriche sind überflutet und unzugänglich, in Bergregionen wie dem zimbabwischen Chimanimani kam es zu Erdrutschen. Hunderte, wenn nicht Tausende Menschen werden noch vermisst; es drohen Seuchen auszubrechen, und bis zu zwei Millionen Menschen sind möglicherweise akut betroffen (durch Obdachlosigkeit, Ernteausfälle, Hunger). Die internationale Nothilfe ist gerade erst angelaufen, und noch ist überhaupt nicht absehbar, inwieweit die Infrastruktur beeinträchtigt oder zerstört ist. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die betroffenen Gebiete Mosambiks ab.
Siehe:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/mosambik-node/mosambiksicherheit/221782

01/2019

Hwange Nationalpark /
Robins Camp Area

Die Betreiber des privatisierten Robins Camps errichten derzeit ein exklusives Bush Camp am ehemaligen Picknickplatz von Deteema. Camper können trotzdem auch weiterhin beim nahe gelegenen Deteema Hide nächtigen. Der Little Tom Hide südlich vom Robins Camp wurde renoviert und erhielt ein neues Dach. Robins Camp hat sich durch die Privatisierung massiv verändert, wurde elektrisch umzäunt, bietet geführte Pirschfahrten, Pool und ein Restaurant; auch das Parkbüro zum Bezahlen der Gebühren befindet sich jetzt in einem neuen Gebäude.

01/2019

Hwange Nationalpark / Sinamatella Area

Zwar wurden die Chalets und das Restaurant von Sinamatella ebenfalls privatisiert, doch haben die neuen Betreiber aus der ansässigen Kohlemine bisher erst zwei Chalets restauriert und den Betrieb des Restaurants bisher nicht aufgenommen. Daher präsentiert sich das Camp wie zuvor: Der Campingplatz ist von der Privatisierung ausgeschlossen und entsprechend desolat. Die renovierten Chalets können nicht vorgebucht, aber standby direkt im Camp gebucht werden.

01/2019

Hwange Nationalpark /
Main Camp Area

Beim Makwa Hide zwischen dem Main Camp und Kennedy One dürfen Reisende jetzt auch übernachten (allerdings ohne Infrastruktur). Buchbar nur direkt vor Ort im Main Camp für 23 US$ pP.

01/2019

Zambezi Nationalpark

Offiziell dürfen Touristen nur noch entlang des Ufers Pirschfahrten unternehmen, die Loops im Landesinneren (Lungu, Chundu und Saminungu) gelten wegen der schlechten Straßenverhältnisse als gesperrt. Doch auch die Pisten in Ufernähe erfordern ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit.

01/2019

Geldwechsel

Die so genannten „Bond Noten“, Schuldverschreibungen, die seit Jahren als gesetzliches Zahlungsmittel in Zimbabwe im Umlauf sind und offiziell direkt an den US-Dollar gekoppelt wurden, haben aufgrund der wirtschaftlichen Misere enorm an Wert (= Vertrauen) eingebüßt. Bond-Noten gelten als nur noch halb so viel wert wie US-Dollar. Dies führt dazu, dass zahlreiche Restaurants und Camps einen bis zu 50%igen Nachlass gewähren, wenn mit US-Dollar in bar bezahlt wird. Reisende sollten auch unbedingt darauf achten, dass sie als Wechselgeld US-Dollar und nicht Bond-Noten erhalten.

01/2019

Treibstoff & Allgemeine Lage

Der Treibstoff ist landesweit weiterhin sehr knapp und unregelmäßig erhältlich. Es gibt nur wenige und in der Regel freundliche Polizeikontrollen im Land. Die wirtschaftliche Situation bleibt angespannt (siehe Geldwechsel). Eine Verdoppelung der Treibstoffpreise am 12. Januar 2019 löste landesweite Unruhen aus.

12/2018

Hwange Nationalpark

Robins Camp wurde nach der Privatisierung gründlich saniert und renoviert. Jetzt bietet das traditionsreiche Camp neben den verschönerten Chalets und einem Campingplatz mit neuen Toiletten und individuellen Strom- und Wasseranschlüssen auch einen Swimmingpool, Bar/Restaurant sowie ein Wasserloch. Camping kostet 20 US$ pP, die Chalets mit VP ab 122 US$ pP. Info: www.robinscamp.com. 

12/2018

Allgemeine Lage

Weiterhin gibt es kaum Polizeikontrollen im Land. Die wirtschaftliche Situation bleibt jedoch angespannt.

09/2018

Hwange Nationalpark

Robins Camp und Sinamatella Camp wurden privatisiert. Während in Sinamatella noch kaum etwas geschehen ist, sind die Renovierungsarbeiten an den Chalets und im Restaurant/Barbereich im Robins Camp bereits in vollem Gang. Die Campingplätze beider Camps sind unverändert.

09/2018

Kariba

Am Mica Point in Kariba öffnet im September eine neue, moderne Luxuslodge. Die Kariba Safari Lodge verfügt über neun Lodges und acht Suiten. Info: www.zambezicruisesafaris.com

08/2018

Info: Telefonnummern

Die Vorwahlnummern des Telefonfestnetzes wurden in einigen Regionen umgestellt; z. B. im Raum Harare von 04 auf 024, in Kariba von 0261 auf 061 und in Chimanimani von 026 auf 027.

06/2018

Sapi Safari Area im Sambesital

Die Naturschutzorganisation Great Plains Conservation hat das Management des Sapi Safarigebiets östlich des Mana Pools Nationalparks übernommen. Das ehemalige Jagdgebiet ist Teil des Weltnaturerbes und wird künftig zu einem Schutzgebiet und für den Fototourismus erschlossen. 

06/2018

Honde Valley

Der Eastern Highlands Country Club bietet keine Übernachtungsmöglichkeit mehr für Touristen an. Dagegen darf man auf Anfrage bei der Aberfoyle Golf & Country Lodge auch campieren.

06/2018

Straßenzustand

Die Fernstraße zwischen Beitbridge und Harare ist sehr stark beschädigt.

03/2018

Info zur Einreise

Das KAZA-Visum ist wieder erhältlich.

03/2018

Info zur Aktuellen Lage

Nach zahlreichen Gesprächen mit Hotelbesitzern und Safariunternehmern aus Zimbabwe hat sich für uns ein durchweg sehr positives Bild ergeben. Seit dem Machtwechsel sind die Polizeikontrollen verschwunden. Es gibt auch keine Treibstoffengpässe mehr. Bargeld ist zwar immer noch knapp und kaum an den ATM-Geldschaltern erhältlich, aber man kann landesweit fast alles mit Kreditkarten bezahlen. Die Stimmung im Land ist positiv und zuversichtlich.

03/2018

Victoria Falls

Wild Horizons eröffnet im April eine neue Luxuslodge nahe Victoria Falls am Ufer des Sambesi, die benannt ist nach der alten Drift, an der einst die ersten Pioniere, Jäger, Missionare und Siedler den Sambesi nach Norden überschritten. Infos: www.olddriftlodge.com.

01/2018

Grenze Victoria Falls / Livingstone

Zimbabwe und Zambia haben für alle Fahrzeuge über 2 Tonnen Gewicht eine Toll Fee für die Befahrung der Victoria Falls Brücke eingeführt. Minibusse zahlen 5 US$, Lkws 10–30 US$.


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